Pflanzliche Brotaufstriche für eine gesunde Ernährung

Pflanzliche Brotaufstriche für eine gesunde Ernährung - Rezepte, SelbstgemachtWir leben in einer Zeit, wo eine gesunde Ernährung für immer mehr Menschen zum erklärten Ziel geworden ist. Manch einer isst tatsächlich weniger Fleisch, vor allem fettärmer und dafür umso vitaminreicher. Ein anderer hat es nach mehreren gescheiterten Anläufen endlich geschafft, sich das alltägliche Naschen vor dem Schlafengehen abzugewöhnen.

Nicht jedem gelingt eine konsequente Umsetzung. Begründet durch verschiedene Einflussfaktoren, ist man mitunter noch recht weit von dem entfernt, was man in Sachen Ernährung tatsächlich gesund nennen kann. Der Stress am Arbeitsplatz lässt nicht immer regelmäßige Essenszeiten zu. Auch reicht die Zeit oft nur zum hastigen Verschlingen von schnell verfügbaren Fastfood–Gerichten. Nicht selten oder gar regelmäßig wird zu später Stunde fettreich gegessen, wenn alle Familienmitglieder beisammen sind. Wer möchte zum krönenden Abschluss des Tages schon auf wohlschmeckende Leckereien verzichten?

Von vielen Verbrauchern noch immer unentdeckt sind pflanzliche Brotaufstriche. Diese Produkte sind gesund und haben geschmacklich einiges zu bieten. So gibt es auf Sonnenblumenkernen basierende Aufstriche in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Man hat beispielsweise die Wahl zwischen Tomate, Paprika, Schnittlauch, Bärlauch, Rote Beete und Meerrettich. Das bestrichene Brot lässt sich obendrein mit frisch geernteten Radieschen, Tomaten- oder Gurkenscheiben belegen. Pflanzliche Aufstriche, anstelle von Käse oder Wurst, aufs Brot geschmiert, bringen nicht nur Abwechslung in die Ernährungsgewohnheiten, sondern können dazu beitragen, sich cholesterinbewusster und damit gesünder zu ernähren. Der Anteil an Cholesterin ist meist verschwindend gering oder geht sogar gegen Null. Viele pflanzliche Brotaufstriche mit Bio-Siegel sind darüber hinaus frei von Laktose, Milcheiweiß und Gluten. Die genauen Anteile, Zutaten sowie der Brennwert sind den jeweiligen Produktetiketten zu entnehmen. Wer sich für dieses Thema interessiert, findet solche Erzeugnisse in gut sortierten Bioläden in der Nähe aber auch in speziell ausgerichteten Online-Shops.

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Hautpflege bei Akne

Hautpflege bei Akne - Tipps zur Aknebehandlung - Inversa, Vulgaris, Conglobata, Tarda - AknenarbenHeutzutage sind viele junge Menschen von Akne betroffen. Besonders während der Pubertät quälen sich viele junge Mädchen und Jungen mit Hautproblemen und wissen nicht, wie sie ihre Haut richtig pflegen sollen, damit es zu keiner Verschlechterung führt.

Grundsätzlich sollte man den Druck auf die Haut vermeiden und keine zu enge Kleidung tragen oder Pickel ohne Handschutz ausdrücken. Bei Akne sollte große Hitze und Kälte ebenso gemieden werden wie starkes Schwitzen. Auch medikamentöse Behandlungen wie Kortison oder bestimmte Mittel gegen Epilepsie sowie Chemikalien wie Teer oder Erdölprodukte können die unreine Haut noch verschlimmern.

Da Akne nichts mit mangelnder Sauberkeit zu tun hat, sollte auf eine übertriebene Reinigung der Haut verzichtet werden. Es ist völlig ausreichend, die Haut ein- oder zweimal täglich mit warmem Wasser oder einer milden Seife vorsichtig zu waschen. Bei trockener Haut sollte am besten eine fettreiche Feuchtigkeits-Lotion verwendet werden. Auch das Haar kann bei Akne schneller fettig werden und muss häufiger gewaschen werden. Wichtig ist dabei, dass man fettfreie Shampoos verwendet.

Wird die Akneerkrankung nicht behandelt, kann sie leider hässliche Narben hinterlassen. Akne kann zwar nicht geheilt werden, es besteht aber die Möglichkeit, sie zu kontrollieren und durch richtige Behandlung die Entstehung neuer Pickel zu verhindern. Häufig ist eine Behandlung nur erfolgreich, wenn verschiedene Behandlungsformen miteinander kombiniert werden. Der Dermatologe (Facharzt für Hautprobleme) kann eine passende Behandlungsart erläutern.

Man muss Geduld für eine Behandlung haben, denn es gibt keine Wundermittel gegen Akne. Kurz nach Beginn der Behandlung kann sich der Zustand der Haut sogar verschlechtern und es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis die Haut sich bessert. Zeigt sich nach ca. 2 – 3 Monaten noch immer kein Erfolg, so hilft oft der Wechsel auf eine andere Behandlung.

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Schilddrüsenerkrankungen und deren Ursachen

Schilddrüsenerkrankungen und deren Ursachen - Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion - Symptome, KnotenBei einer Schilddrüsenerkrankung sind in der Regel die Hormonbildung sowie der Stoffwechsel gestört. Diese Erscheinungsbilder können durch so genannte Schilddrüsenblocker verlangsamt und reguliert werden. Wenn allerdings die Überfunktion der Schilddrüse schon sehr stark ausgeprägt und dadurch die Schilddrüse selbst wesentlich vergrößert ist, wird mithilfe der Radiojodtherapie das gewachsene Gewebe durch die Einnahme von radioaktivem Jod zerstört.

Eine Form der Schilddrüsenüberfunktion stellt die Autoimmunkrankheit „Morbus Basedow“ dar. Diese tritt oft spontan auf. Das Immunsystem wendet sich hier gegen die Schilddrüse, sodass die Produktion der Hormone angekurbelt wird und das Organ sich vergrößert. Entweder erfolgt eine vollständige Entfernung der Schilddrüse bei Morbus Basedow oder es wird mit einer Radiojodtherapie versucht, die Kontrolle bzw. Gesundheit wieder herzustellen.

Vergrößerungen und verschiedene Knotenformen gehören zu den häufigsten Veränderungen der Schilddrüse. Man spricht auch von heißen und kalten Knoten. Die bezeichneten „heißen Knoten“ nehmen Jod über ein Übermaß auf und bilden unkontrolliert Hormone. Kalte Knoten dagegen sind funktionslose Veränderungen des Gewebes, die beobachtet werden müssen. Ein Problem tritt auf, wenn der Befund nicht eindeutig ist. Experten raten dann meist zu einem Eingriff. Diese Operationen sind häufig notwendig, um definitiv abzuklären, ob hinter der Vergrößerung oder dem Knoten eine Krebserkrankung oder nur eine gutartige Veränderung steckt.

Die Zahl der weitgehenden oder vollständigen Schilddrüsenentfernungen hat zugenommen, um das Rückfallrisiko zu mindern. Die Operationsmethoden haben sich jedoch in den vergangenen Jahren erheblich verbessert und den Schrecken vor einer Operation genommen. Nach erfolgreicher Operation sind auftretende Probleme eher selten, da man die Schilddrüse medikamentös gut ersetzen kann und somit Komplikationen meist vermieden werden können.

Man kann also abschließend festhalten, dass ein Patient zwar sein restliches Leben Schilddrüsenkrank bleibt, aber auch beschwerdefrei leben kann.

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Richtiges Händewaschen schützt vor unnötigen Bakterien

Richtiges Händewaschen schützt vor unnötigen Bakterien Anleitung Hygiene nach der Toilette VirenEs sollte heutzutage selbstverständlich sein, dass man vor dem Essen seine Hände reinigt, denn überall lauern Viren und Bakterien. Der beste Schutz dagegen sind nach wie vor saubere Hände. Wenn auch die Gefahr, an Schweinegrippe zu erkranken, nicht mehr gegeben sein soll, so können trotzdem Infektionserkrankungen wie beispielsweise der gefürchtete Norovirus den Wochenplan wegen starker Krankheitssymptome mit Schwächung des Immunsystems durcheinander wirbeln. Richtiges Händewaschen beugt also sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen gezielt vermeidbaren Ansteckungsgefahren vor.

Besonders auf stark behafteten und genutzten Gegenständen wie Handläufe in Kaufhäusern, Rolltreppen usw. sollte man versuchen, möglichst wenig in Kontakt zu kommen oder danach sich gründlich die Hände zu waschen und eventuell bei bereits geschwächtem Immunsystem ein Desinfektionsmittel anzuwenden. Aber im Alltag genügt es in der Regel, sich mit Seife die Hände gründlich zu waschen, dabei die Fingerzwischenräume sowie Handrückenseite nicht zu vergessen und anschließend auch wieder richtig zu trocknen. Dazu sind am besten Papierhandtücher geeignet, da diese sehr hygienisch sind und nicht von anderen Personen mitbenutzt werden. Seifenspender bieten für diese Anwendung besonderen Schutz vor Ansteckungsgefahr.

Wenn Sie allerdings aus beruflichen Gründen intensiven Kontakt mit vielen Menschen haben und sich trotzdem während der Arbeit nicht immer die Hände waschen können, sollten Sie ein Handdesinfektionsmittel griffbereit haben, das Sie in allen Apotheken auch in Kleinmengen erhalten.

Fassen Sie sich nach Möglichkeit nur ins Gesicht, wenn Sie gerade Ihre Hände gewaschen haben, denn so lautet die wichtigste Pandemie-Regel.

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Darmkrebs: Symptome und Anzeichen von Darmkrebserkrankungen

Darmkrebs Symptome und Anzeichen von DarmkrebserkrankungenWenn Sie persönlich Veränderungen an Ihrem Körper feststellen, sollten Sie diese unbedingt abklären lassen. Bei folgenden Beschwerden bzw. Veränderungen ist es ratsam, unverzüglich Ihren Hausarzt aufzusuchen, der dann die weiteren Schritte entscheidet.

Veränderter Stuhl

Tritt bei Ihnen plötzlich unerklärlicher Durchfall oder Verstopfung auf oder wechseln gar beide ab, ist dies als Irritation des Darmes zu bewerten, die auch von Darmtumoren herrühren kann. Auch krampfartige Bauchschmerzen, die mit zwingendem Stuhldrang ohne Stuhlentleerung einhergehen, sind Zeichen, die schnellstmöglich abgeklärt werden sollten.

Kräfteverfall und Gewichtsverlust

Wenn plötzlich starker Kräfteverfall und Gewichtsverlust eintritt, können dies Anzeichen dafür sein, dass sich eine Krebserkrankung bereits weiter ausgedehnt hat, denn ein wachsender Tumor raubt den Patienten viel Energie – was dann die drastische Abmagerung zur Folge haben kann.

Blutbeimengung

Blutbeimengungen, die sowohl zuhause als auch bei Tests beim Hausarzt festgestellt werden, sollten wegen Verdacht auf Geschwulste und Tumor vorsorglich beim Arzt eventuell mittels Darmspiegelung abgeklärt werden.

Selbstverständlich können alle Symptome eine harmlose Ursache haben und man sollte sich nicht vorschnell verrückt machen, sondern die auffallenden Dinge durch einen Arztbesuch sachlich besprechen und die erforderlichen Untersuchungen einleiten.

Trotzdem sollte man stets bedenken, dass ärztliche Hilfe in frühen Stadien heilen und bei fortgeschrittenem Tumorleiden dazu beigetragen werden kann, die verbleibende Lebensspanne noch so erträglich und lebenswert wie möglich zu gestalten.

Werden die ersten Anzeichen einer Darmkrebserkrankung rechtzeitig beachtet, können heute ein Großteil der auftretenden Fälle geheilt werden.

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Wie entsteht Sodbrennen

Ein Drittel der Deutschen leidet unter Sodbrennen. Das unangenehme Brennen in der Brust wird durch das Aufsteigen der Magensäure in die empfindliche Speiseröhre verursacht. Häufiges Sodbrennen erfordert ärztliche Hilfe. Besser, Sie beugen rechtzeitig vor.

Wie entsteht Sodbrennen Ernährung Ursachen Symptome MedikamenteBeim Sodbrennen fließt saurer Mageninhalt zurück in die Speiseröhre. Dies verursacht einen brennenden Schmerz in der Mitte der Brust, oberhalb der Magengegend. Dieser Schmerz kann sich bis in den Hals, den Rachen und manchmal sogar bis ins Gesicht ausweiten. Meistens kommt es nach dem Essen zu Sodbrennen, wenn der Magen überfüllt oder übersäuert ist – meistens dann beim Bücken oder Liegen. Im schlimmsten Fall ist die Folge von Sodbrennen eine Entzündung der Speiseröhre. Of gehen Sodbrennen und psychische Belastungen einher, da die Produktion des Magensaftes vom unterbewussten (vegetativen) Nervensystem gesteuert wird. Die häufigsten Ursachen für Sodbrennen sind der übermäßige Konsum von Alkohol, Kaffee und Zigaretten. Weitere Ursachen sind zu viel, zu fettes, zu süßes, zu saures oder zu scharf gewürztes Essen. In manchen Fällen ist auch ein geschwächter Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre Schuld. Es ist auch gut möglich, dass im Falle einer Schwangerschaft die Gebärmutter auf den Magen drückt. Weitere Ursachen können Übergewicht, ein Zwerchfelldurchbruch und die schlechte Verträglichkeit einiger Medikamente sein.

Was kann man tun, wenn man unter Sodbrennen leidet? In erster Linie sollten Sie versuchen, Ihr Gewicht zu reduzieren und Ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen. Auch sollten Sie Ihren Alkohol-, Tabak- und Kaffeekonsum in Frage stellen. Fragen Sie Ihren Apotheker nach so genannten Antazida (z.B. mit Aluminium – oder Magnesiumsalzen). Diese binden innerhalb kurzer Zeit die überschüssige Magensäure und lindern die Schmerzen. Das Medikament gibt es meistens in Form von Kautabletten, die ca. eine Stunde nach dem Essen und vor dem Schlafengehen gekaut werden. Bei akuten Beschwerden empfiehlt es sich manchmal, gleich zwei Kautabletten auf einmal zu nehmen. Holen Sie sich hierzu am besten Rat bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

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Tipps gegen Seekrankheit – wie sie entsteht, und was man dagegen tun kann

Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit – Seekrankheit, auch Kinetose genannt, kann den schönsten Segeltörn zur Tortur werden lassen. Sie betrifft bis zu 90 Prozent aller Wassersportler und kann jeden treffen vom erfahrenen Bootsmann über den Anfänger bis hin zum Bordhund. Doch wie kommt es, dass man seekrank wird? Die Antwort findet man im Gehirn: Die Sinnesorgane liefern auf einem schaukelnden Schiff widersprüchliche Informationen zur räumlichen Lage und Bewegung des Körpers. Diese Widersprüche lösen einen Fehlalarm im Gehirn aus und wir werden seekrank.

Tipps gegen Seekrankheit Symptome MedikamenteAngst beschleunigt Seekrankheit

Psychologen haben herausgefunden, dass Angst die Symptome von Seekrankheit verstärkt. Denn das Gehirn, das ohnehin schon damit beschäftigt ist, widersprüchliche Informationen zu verarbeiten, wird nun auch noch zusätzlich gestresst. Was sollte man also tun, um Seekrankheit zu vermeiden? Zu allererst: Betrachten Sie Seekrankheit als natürlichen Prozess. Haben Sie Mut und lassen Sie sich darauf ein. Geben Sie Ihrem Körper einfach Zeit, sich auf die neuen Umstände einzustellen. Frühstücken Sie nicht übermäßig viel, und tragen Sie keine zu eng anliegende Kleidung, um ein beengendes Gefühl zu vermeiden. Nach zwei bis drei Tagen hat sich das Gehirn an die widersprüchlichen Informationen gewöhnt, und die Symptome lassen nach.

Für alle, die dennoch aktiv etwas gegen die Seekrankheit unternehmen möchten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Vom Tragen einer Augenklappe, über Matjes verspeisen, bis hin zum Spielen von Kinderspielen reicht die Palette der Möglichkeiten. Wer lieber auf pharmazeutische Mittel bauen möchte, sollte laut Magazin „Charter Horizonte“ zuerst auf einfache Mittel wie REDOVA, BONAMIN oder PEREMESIN vertrauen. Diese Mittel beinhalten die Wirkstoffe Dimenhydrinat bzw. Meclozin. Wem das noch nicht genügt, der kann sich vom Hausarzt auch Stutgeron oder Scopoderm-Pflaster verschreiben lassen. Diese sollen jedoch verstärkt mit Nebenwirkungen verbunden sein. Lassen Sie sich hier am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Ein weiteres Mittel, das hervorragend bei Magenproblemen hilft, ist Ingwer. Eines der auf Ingwer basierenden Medikamente heißt ZINTONA und ist in der Apotheke rezeptfrei erhältlich.

Und wer trotz all dieser Medikamente und Tipps immer noch nach drei Tagen mehr Zeit in der Nasszelle verbringt als an Deck, der sollte vielleicht überlegen, ob er das nächste Mal nicht doch lieber in die Berge zum Wandern fährt.

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Vorteile und Nachteile von Impfungen

Unter einer Impfung versteht man das Verfahren, entweder Krankheitserreger in abgeschwächter Form oder deren Giftstoffe in den menschlichen Organismus zu injizieren. Diese aktive Immunisierung veranlasst den Körper, wie bei einem echten Krankheitsfall Antikörper (Abwehrstoffe) gegen die Krankheit zu entwickeln. Das schützt den entsprechenden Menschen meist vor einer Ansteckung im täglichen Leben. Impfauffrischungen sind jedoch meistens vonnöten.



Vorteile einer Impfung

Durch eine Impfung und somit Erkrankungsvermeidung können mögliche schwerwiegende Folgen einer Erkrankung abgewendet werden. Bei den Masern tritt zum Beispiel bei ca. 20 % der Kinder Mittelohrentzündung oder Lungenentzündung als Folgeerkrankung auf. Ist der Erkrankte hingegen erwachsen, droht als Komplikation sogar eine in manchen Fällen tödliche Gehirn- oder Hirnhautentzündung.

Auch kann durch eine Impfung der Tod verhindert werden: Infiziert sich nämlich ein ungeimpfter Mensch zum Beispiel mit dem Tetanuserreger, der weltweit vorkommt und der über kleinste Wunden eindringt, beträgt die Sterberate bis zu 50 %.

Ein weiterer Pluspunkt für Impfungen ist, dass man bei einer guten Durchimpfungsrate der Bevölkerung Krankheiten eindämmen oder gar zum Ausrotten bringen kann, wie zum Beispiel die Kinderlähmung in Deutschland.

Neben der aktiven Immunisierung existiert die passive Immunisierung. Der Vorteil hierbei ist, dass der Körper keine Antikörper bilden muss, sondern die Abwehrstoffe gegen die spezielle Krankheit oder deren Gifte in hoher Zahl durch ein Impfserum zugeführt werden. Dies kann zum Beispiel vonnöten sein, wenn jemand von einem tollwütigen Tier verletzt wurde und dadurch Eile geboten ist.

Nachteile einer Impfung

Als häufige Impfreaktion findet man unter anderem eine Schwellung oder Rötung an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Schwindel und Muskelschmerzen. Dies alles ist jedoch vorübergehend und harmlos.

Unter Impfkomplikationen versteht man Reaktionen, die über normale Impfreaktionen hinausgehen, zum Beispiel der anaphylaktische (allergische) Schock, der als Reaktion auf die Inhaltsstoffe oder Zusatzstoffe im Impfstoff zu sehen ist und sofort behandelt werden muss, wenn er nicht tödlich enden soll. In seltenen Fällen kann durch die Impfung selbst die Krankheit ausgelöst werden, allerdings verläuft diese in der Regel dann milder als die natürliche Infektion.

Impfschäden treten selten auf und meist erst nach etlichen Wochen oder gar Jahren. Genannt werden können hierbei unter anderem Krampfanfälle, Multiple Sklerose (MS), Gehirn- und Nervenerkrankungen.



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