Organspende: Pro und Contra

Wer durch eine Krankheit oder einen Unfall auf ein neues Organ angewiesen ist, der findet sich oft auf einer sehr langen Warteliste wieder und muss die Zeit bis das passende Organ gefunden ist mit vielen Medikamenten und Behandlungen überbrücken.

Organspende: Pro und Contra - OrganspendeausweisDoch nicht für jeden Menschen kann rechtzeitig das passende Organ gefunden werden und so wurde lange überlegt, wie man die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende erhöhen kann. Doch gerade nun, wo alle Krankenkasse ihre Mitglieder anschreiben um zu erfahren ob diese zur Organspende bereit sind, sind die Medien voll von berichten über Ärzte die Patienten gegen Geld zu einem neuen Organ verholfen haben.

Diese Berichte in den Medien sind es, die nun dafür sorgen, dass auch Menschen die eigentlich schon den Entschluss gefasst hatten, sich als Organspender registrieren zu lassen, vor diesem Schritt zurückschrecken. Denn nun muss man sich die Frage stellen, ob ein Organspendeausweis nicht auch etwas schlechtes sein kann, wenn man nach einem Unfall in eine Klinik kommt und an den falschen Arzt gerät. Natürlich ist dies der schlimmste aller möglichen und gleichzeitig auch unwahrscheinlichste Fall, doch dieses und andere “ Was wäre wenn?“ Szenarios könnten nun dafür sorgen, dass die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland noch weiter sinkt und so viele Menschen auf den Wartelisten nicht mehr gerettet werden können. Deswegen ist es jetzt auch besonders wichtig, dass diese Fälle schnell geklärt werden und man sich nicht nur mit gutem, sondern auch ruhigen, Gewissen einen Organspenderausweis machen lassen kann. Denn was man nie vergessen sollte ist, dass jeder in die Situation geraten kann, dass man ein neues Organ benötigt und sich auf besagten Wartelisten wiederfindet. Aus diesem Grund sollte man die von den verschiedenen Stellen bereitgestellten Informationen nutzen und nicht leichtfertig den Gedanken daran Organspender zu werden ablehnen. Denn hat man sich einmal gründlich darüber informiert und sich auch dessen bewusst gemacht, dass man damit womöglich mehrere Leben retten kann, so ist der Entschluss seine Organe zu spenden in jedem Fall positiv zu sehen. Sollte man aber immer noch unsicher sein, so sollte man vielleicht einmal die Zeit nutzen und ein Gespräch mit Menschen suchen, die bereits in einer solchen Situation gewesen sind. Denn viele gemeinnützige Vereine, die dabei helfen Menschen zur Organspende zu bewegen, wurden von Menschen gegründet, die selbst ein Organ empfangen haben und so heute wieder ein normales Leben führen können.

Natürlich wird Organspende auch weiterhin ein Thema bleiben, welches für viele Diskussionen sorgen wird, denn immer wird es Menschen geben, die diesen Schritt ablehnen und auch für sich selbst kein fremdes Organ wünschen. Doch in jedem Fall sollte dieser Schritt nicht aus Angst abgelehnt werden, weswegen es für die Justiz sehr wichtig ist, dass nun die nötigen Ermittlungen schnell zum Erfolg führen, denn nur so kann man den Menschen die Angst nehmen und dafür sorgen, dass jeder der sich dazu entschieden hat, im Fall der Fälle seine Organe zu spenden, dies auch tun kann ohne mit der Angst leben zu müssen, dass man Ende wie eine Ware gehandelt wird, welche an den Meistbietenden weitergegeben wird.

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Alltagsdroge Kaffee

Die Sucht vieler Büroangestellter nach Kaffee ist nahezu legendär. Regelmäßige Schlangen an der Kaffeemaschine sprechen ebenso Bände wie ständige Diskussionen um fehlenden Kaffeenachschub. Aber ist der kannenweise Kaffeekonsum eigentlich noch gesund?

Alltagsdroge KaffeeLebenselexier oder Suchtmittel?

Ob in Form von klassischem Filterkaffee oder als milchaufgeschäumte Kaffeespezialität aus dem KLIX Kaffeeautomaten – Kaffee gehört zum Büroalltag wie Aktenordner und Büroklammern. Der allmorgendliche Griff zur Kaffeetasse ist für die meisten Berufstätigen ein beliebtes Ritual, zum Start in den Tag richtig wach zu werden und auch während stundenlanger Meetings und Konferenzen hält der Muntermacher die Kollegen bei der Stange. Mit etwa 150 Litern Pro-Kopf-Verbrauch ist Kaffee nach wie vor Spitzenreiter unter den beliebtesten Getränken der Deutschen – das Heißgetränk liegt damit sogar weit vor Wasser und Bier.

In zahlreichen Studien wurde die positive Wirkung des im Kaffee enthaltenen Koffeins beweisen, demnach erhöht ein regelmäßiger Kaffeekonsum die Konzentrationsfähigkeit und hat mitunter sogar eine leicht antidepressive Wirkung. Und das ist genau das Richtige für den deutschen Büroalltag. Die Tasse Kaffee zwischendurch gibt den kreativen Kick und erhöht die Denk- und Leistungsfähigkeit. Nicht unterschätzen sollte man auch die soziale Bedeutung der kleinen Kaffeepausen. Der Weg in die Kaffeeküche gewährt den Mitarbeitern eine kleine Atempause und bekanntermaßen dient der Informationsaustausch vor der Kaffeemaschine der Zusammenarbeit im Team mehr als so manche teure Coaching-Maßnahme. Und was Chefs beruhigen dürfte: Die meisten Gespräche in der Kaffeeküche drehen sich tatsächlich um die Arbeit.

Was der Kaffee im Körper bewirkt

Das Koffein aus dem Kaffee hat eine anregende Wirkung auf den gesamten Kreislauf: Die Blutgefäße werden erweitert, der Herzschlag erhöht sich und die Organe werden besser durchblutet. Zudem wird die Atmung beschleunigt und die Bronchialgefäße erweitert. Kurz gesagt: Kaffee kurbelt den Stoffwechsel kräftig an. Der Bohnentrank hat ein erstaunliche Wirkung auf unsere grauen Zellen: Nach dem Kaffeegenuss wird die Gehirndurchblutung gesteigert und somit auch die Konzentrationsfähigkeit. Zeitgleich nehmen auch die Reaktionsgeschwindigkeit und die Aufnahmebereitschaft unseres Gehirns zu. Kaffee ist der Muntermacher Nummer eins, er ist ein echter Wundertrank, der uns kreativer, ausdauernder und sogar intelligenter macht.

Die schlechte Nachricht ist: Dieser Effekt lässt sich nicht beliebig erhöhen. Der Körper gewöhnt sich bei ausgeprägten Kaffeetrinkern immer mehr an das Koffein und der Kaffee verliert seine Wirkung als Muntermacher. Eine Koffeinabhängigkeit im Sinne einer Sucht gibt es allerdings nicht. Übrigens, die letale Wirkung auf den Menschen beginnt bei etwa 100 Tassen am Tag.

Wie ungesund ist Kaffee wirklich?

Eins vorweg: Die Annahme, dass Kaffee ungesund sei, lässt sich nach neueren Erkenntnissen widerlegen. Ganz im Gegenteil weisen aktuelle Studien sogar darauf hin, dass die Leidenschaft für das Heißgetränk gesund ist. Demnach soll moderater Kaffeekonsum das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen senken. Auch die ewige Frage, ob Kaffee dem Körper Wasser entziehe oder nicht scheint mittlerweile geklärt. Die Antwort lautet: Nein. Das Koffein erhöht zwar kurzfristig die Filterfunktion der Nieren, das lässt aber rasch wieder nach.

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Satt essen statt hungern, der neue Diättrend

Betrachtet man die vielfältigen Gesundheitsprobleme der Deutschen, so haben viele Menschen Erkrankungen, weil sie unter Übergewicht leiden. Hier kann man aber nicht davon ausgehen, dass man immer wieder ein paar Pfunde mehr auf der Waage und den Hüften hat, nein selbst Kinder leiden schon unter massiven Fettansammlungen.

Satt essen statt hungern, der neue DiättrendNatürlich gibt es ständig neue Diäten, die mit immer geringeren Essens- und Kalorienmengen dem Körper die Fettdepots entziehen wollen. Doch statt gesund schlank zu werden, kommt hier schnell der Frust auf und durch ständige Mangelerscheinungen werden noch mehr Krankheiten hervorgerufen. So werden gefährliche Essstörungen gefördert und der Blick in den Spiegel wird zum Todesurteil, denn wie schlank auch der Mensch sich dort sehen kann, er selbst wird immer glauben, dass er enormes Übergewicht hat. Auch wenn man noch auf Mode- und Werbeplakaten das überschlanke Model als Ideal verkauft wird, so kommt doch auch von verantwortlichen Ärzten und Gesundheitsexperten die Warnung vor solchen Diätversuchen, die niemals mit der Gesundung des Menschen enden. So sieht man im Fernsehen immer mehr Tabletten und Pülverchen, die schnelle Abnahme der Kilos versprechen, doch meistens bringen sie nicht den gewünschten Erfolg.

Für alle die nicht gerne Kalorien zählen wollen, kommt jetzt eine neue Methode, die Genuss und Abnehmen miteinander verbinden soll. Denn bei diesem Diätkonzept kann der Esser sogar seine Currywurst oder den geliebten Döner genießen, aber die vielen kleinen Leckereien für Zwischendurch dürfen nicht mehr gegessen werden. Dr. Detlef Pape glaubt, dass er die richtige Mischung von Nährstoffen gefunden hat, bei der man essen kann und trotzdem abnehmen soll. So wird der zeitliche Rhythmus im Körper genutzt und die nächtliche Fettverbrennung kann wirkungsvoll verstärkt werden. So fängt der Tag morgens mit Kohlenhydraten an und wer hier sein geschätztes Toastbrot mit Butter und Marmelade essen will, der hat den Tag gut begonnen, aber auch die geliebte Schokoladencreme kann der Belag fürs morgendliche Toastbrot sein. Hierbei muss man sich aber nicht auf eine halbe Scheibe Toast wegen der Figur beschränken, denn das morgendliche Kohlehydrate-Menü sollte reichhaltig sein, denn es muss für mindestens fünf Stunden vorhalten. Solange sollte die Pause bis zum Mittagessen sein und die sonst so gerne genommenen Snacks für Zwischendurch sind vollkommen tabu.

Die schlanke Figur für den Urlaub mit deftigen und kräftigen Mahlzeiten erreichen, wer wünscht sich das nicht. So gibt es dann zur Mittagszeit eine kohlenhydratbetonte Mischkost und hierbei kann man sogar auf die so beliebte Currywurst mit Pommes zurückgreifen und auch ein Eis im Sommer ist für den Diätwilligen zu genießen. Schon bei diesen Mahlzeiten kann man erkennen, was Dr. Pape darunter versteht, dass ein Mensch der abnehmen möche, wieder lernen muss, dass er nicht zuwenig isst. Jetzt wird auch Fett nicht mehr verdammt, auch wenn man es nicht in Übermaßen essen soll. Die These, dass zuwenig Fett dick macht, die Dr. Pape dabei aufgestellt hat, scheint zu stimmen, wenn man im Fernsehen und in den anderen Medien immer wieder Menschen sieht, die mit dieser Methode wirklich abgenommen haben und die, was fast noch wichtiger ist, dieses Gewicht auch wirklich halten können.

Hat man dann wieder eine fünfstündige Esspause eingelegt, dann folgt ein Abendbrot mit tierischen Einweißen und viel Gemüse. Da diese Essweise sich immer durchzusetzen scheint, hat sich sogar die Backwarenindustrie darauf eingestellt und man kann jetzt sogar ein Eiweißbrot kaufen. So muss man die abendliche Wurst und den Käse nicht ohne Brot essen und muss trotzdem nicht von der schnell zu lernenden neuen Essweise abweichen. Spricht man mit Menschen, die diesen Diättyp für die Gewichtsabnahme gewählt haben, so fällt vor allem auf, dass selbst geübte Diätfans diese Ernährungsweise loben, weil sie so einfach und effizient durchzuführen ist. So kann das neue Diätprinzip einfach nur sein, dass man essen muss, damit die Pfunde wirkungsvoll schmilzen können.

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Natürliche Nahrungsergänzungen für die Gesundheit

In der heutigen Zeit findet sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Gesundheitsprodukten, die unter dem Überbegriff Nahrungsergänzungen zusammengefasst werden und welche der Gesundhaltung von Körper und Geist dienen. Jedoch fragen sich viele gesundheitsbewusste Endverbraucher bei diesen Produkten, wo genau der Unterschied zwischen einem Medikament und einer Nahrungsergänzung liegt und ob diese frei verkäuflichen Mittel auch wirklich halten, was sie versprechen.

Natürliche Nahrungsergänzungen für die GesundheitPräparate für die Nährstoffversorgung

Ein sehr breites Feld innerhalb der verfügbaren Nahrungsergänzungen nehmen verschiedene Präparate für die optimale Nährstoffversorgung des Körpers ein, die der Bezeichnung dieser Art von Produkten am direktesten gerecht werden. Beispielsweise finden sich hier zahlreiche Produkte, die eine ungemein hohe Konzentration an verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen enthalten. Diese Gesundheitsprodukte können sehr gut dafür eingesetzt werden, das Immunsystem und auch die Struktur der Knochen zu stärken und auch um ein bestehendes Nährstoffdefizit im Körper schnell wieder auszugleichen.

Hochwertige Produkte weisen rein natürliche Inhaltsstoffe auf

Hochwertige Ergänzungen weisen zum einen ausschließlich rein natürliche Inhaltsstoffe auf und unterliegen zum zweiten nicht dem Arzneimittelgesetz und wurden aufgrund der Lebensmittelbestimmungen auf ihre Unbedenklichkeit hin geprüft werden. Um sich ein Bild von den unterschiedlichen Mitteln machen zu können, bietet es sich an, dass Sortiment an Produkten im Onlineshop von Gesund24h.de in Augenschein zu nehmen. Selbst beim schnellen Überfliegen des Sortiments wird bereits ersichtlich, dass sich heutzutage für nahezu jeden Einsatzbereich ein entsprechendes Produkt ausfindig machen lässt.

Nahrungsergänzungsmittel bei Krankheiten?

Die Frage, ob Nahrungsergänzungsmittel auch bei verschiedenen Krankheiten für Linderung sorgen können, kann ganz klar mit „Ja“ beantwortet werden. Denn mittlerweile finden sich auch die verschiedensten pflanzlichen Präparate, die auf den Einsatz bei bestimmten Krankheiten ausgelegt sind und trotzdem nicht als Medikamente verkauft werden. Dieser Umstand resultiert aus dem nicht bestehenden wissenschaftlich und schulmedizinischen Nachweis über die Wirksamkeit dieser Produkte, was jedoch in keinem Falle ausschließt, dass Ergänzungsmittel nicht dennoch schnell Linderung bei verschiedenen Erkrankungen ermöglichen. Zum Vergleich kann hier beispielsweise die Homöopathie genannt werden, deren Wirksamkeit ebenfalls nicht schulmedizinisch belegt wurde, die homöopathischen Mittel jedoch nichtsdestotrotz eine spürbare Wirkung im Körper des Menschen entfalten.

Fazit

Letztendlich kann zu den verfügbaren Nahrungsergänzungsmitteln klar und deutlich gesagt werden, dass sich diese Produkte sowohl in Bezug auf die prophylaktische Gesundhaltung des Körpers und Geistes als auch für die Linderung und Heilung der verschiedenen Krankheiten als sehr nutzbringend und förderlich erweisen, sofern die Produkte einen optimalen Reinheitsgrad sowie ein Zertifizierung aufweisen, was beim Kauf dieser Mittel auch unbedingt beachtet werden sollte.

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Inkontinenzartikel: Immer noch Tabuthema

Es gibt vier Arten von Inkontinenz (unfreiwilliger Harnverlust), unter denen die Betroffen aber fast immer leiden:

  • Belastungsinkontinenz
  • Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz)
  • Überlaufinkontinenz
  • Reflexinkontinenz

 

Inkontinenzartikel: Immer noch TabuthemaFür jede dieser Arten gibt es aber auch die entsprechenden Inkontinenzartikel, die eine große Hilfe für die Patienten darstellen, aber immer noch zu selten benutzt werden, weil Inkontinenz leider noch immer ein Tabuthema ist.

Welche Gründe gibt es für Inkontinenz?

Im Normalfall speichert die Blase den Urin über einen langen Zeitraum hinweg, indem der ­Detrusor (Blasenmuskel) und das Bindegewebe entspannt und der Sphinkter (Schließmuskel) angespannt sind. Geht der Mensch dann zum gewünschten Zeitpunkt zur Toilette, um die Blase zu entleeren, zieht sich der Detrusor zusammen und sowohl der Sphinkter, wie auch die gesamte Beckenbodenmuskulatur erschlafft. Der Urin fließt ab! Damit dieser Vorgang auch reibungslos funktionieren kann, spielen bestimmte Zentren im Gehirn und dem Rückenmark, so wie Muskeln und Nerven perfekt zusammen.

Kommt es nur in einem dieser Gebiete zur kleinsten Störung, kann dies zu einer schwachen, mittleren oder sogar starken Inkontinenz führen.

Die einzelnen Inkontinenzarten und die dazu passenden Inkontinenzartikel!

Eine Belastungsinkontinenz tritt meist dann auf, wenn der Beckenboden geschwächt ist. Von dieser Art der Inkontinenz sind wesentlich häufiger Frauen als Männer betroffen, da sie bekanntermaßen ein breiteres Becken und im Gegensatz zu Männern eine schwächere Beckenbodenmuskulatur haben. Hier helfen Vorlagen, Einlagen und Tropfenfänger, die es je nach Schwere der Inkontinenz, in verschiedenen Größen und Saugstärken gibt.

Die Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz) kann immer dann auftreten, wenn Nervenschäden oder -reizungen, neurologische Erkrankungen, unbehandelter Diabetes mellitus, Blasensteine oder Harnwegsinfekte etc. vorliegen. Dann kommt es zu plötzlichem Harndrang, der meist nicht zu unterdrücken ist und in der Folge zu unfreiwilligem Harnabgang. Hier sind die besten Hilfsmittel sogenannte Inkontinenztrainer oder auch Inkontinenzslips, die genau wie jede andere Unterwäsche an- und ausgezogen werden können. Diese Inkontinenzartikel helfen aber auch bei Überlaufinkontinenz und Reflexinkontinenz überaus gut.

Für wen die Vorstellung, Inkontinenzartikel in einem Geschäft zu kaufen, eine zu große Hemmschwelle darstellt, kann sie auch von Zuhause aus und völlig anonym im Internet bestellen. Dies ist ganz einfach und die Artikel werden schnell bis an die eigene Haustür geliefert. Da Inkontinenz auch heute noch für viele Menschen ein Tabuthema darstellt, haben viele Betroffene bisher aus Scham auf die Verwendung von Inkontinenzartikeln verzichtet. Da diese Artikel nun aber auch online erhältlich sind, fällt die Scham weg und niemand muss sich mehr verstecken!

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Obst Kalorien-Check: So viel Zucker enthalten Melone & Co.

Obst ist frisch und lecker, enthält viele Vitamine und kann mit gutem Gewissen genossen werden. Allerdings enthalten Äpfel, Bananen, Melone und Co. Kohlenhydrate und damit Zucker, sind also kalorientechnisch nicht ganz so vermeintliche Unschuldslämmer, wie oftmals gedacht wird. Deshalb Thema heute: Obst im Kalorien-Check: so viel Zucker enthalten Melone & Co. wirklich!

Der Wassermelone kommt spätestens seit „Dirty Dancing“ und dem legendären Satz „Ich habe eine Wassermelone getragen“ eine ganz eigene Bedeutung zu. Im Sommer ist sie wunderbar erfrischend, kann für Cocktails ebenso wie Shakes verwendet werden. Die Melone enthält aber nicht nur zum Großteil Wasser, sondern bei einem Gewicht von 5 kg auch erstaunliche 400 g Zucker, was rund 133 Stücken Würfelzucker entspricht! Bei einer Honigmelone mit 3 kg sind es sogar 124.

Auch ein herkömmlicher Apfel bringt es auf knapp 14 g Zucker und damit rund 5 Würfelzuckerstücke. Die beliebte Banane toppt ihren rundlichen Kollegen mit fast 8 Würfeln Zucker auf ca. 125 g. Und auch eine Schale Erdbeeren birgt Erstaunliches: 250 g Erdbeeren enthalten 13,6 g Zucker, also 4,5 Würfel. Bei einer Schale Kirschen sind es 11 Würfel. Was auch nicht zu verachten ist, ist die Ananas! In der gelben, exotischen Frucht stecken fast 44 Würfel Zucker.
Doch auch wenn diese Zahlen vielleicht auf den ersten Blick erschrecken – auch in Zukunft muss niemand auf Obst verzichten. Denn die enthaltene Fructose, also der Fruchtzucker, wird langsamer als Glucose ins Blut aufgenommen und sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt. Zudem hat Obst eine geringe Energiedichte, der Körper nimmt also nur in seltenen Fällen mehr Kalorien auf, als er verbrauchen kann. Übertreiben sollte man es mit dem Obstgenuss aber dennoch nicht. Besonders Diabetiker müssen vorsichtig sein, denn Früchte erhöhen den Zuckergehalt des Blutzuckers. Vermieden werden sollten hier vor allem Konserven oder sonstige Zubereitungen, da diese fast immer mit Zuckerzusätzen versehen sind.

Obst ist Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, sollte auf dem Speiseplan also keinesfalls fehlen. Es sollte aber in Maßen genossen werden. Eine gute Orientierung bildet hierbei die mittlerweile allseits bekannte Regel „5 am Tag“, die auch Gemüse mit einbezieht.

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Quelle: http://www.kalorientabelle.net/obst

Krank durch Stress: Psychische Probleme nehmen zu

Allein im Jahr 2010 wurden laut medipresse.de 53,5 Millionen Fehltage aufgrund von psychischen Erkrankungen registriert, und damit um 19,9 Millionen mehr als 2001.Tendenz weiter steigend. Alarmierende Zahlen- und es stellt sich die Frage, worauf der dramatische Anstieg zurückzuführen ist. Denn die Folgen der psychischen und psychisch bedingten Krankheiten sind nicht nur für die Betroffenen schwerwiegend: Die Kosten sollen sich auf mehr als 6 Milliarden Euro im Jahr belaufen. Davon ist eine Hälfte für die Behandlung, der Rest für die Folgen des Arbeitsausfalls fällig.

Krank durch Stress: Psychische Probleme nehmen zu Ausgebrannt, erschöpft, überfordert

Was sind die Gründe für die Zunahme von Burnout, Depression &Co? Experten machen dafür den Wandel der Arbeitswelt verantwortlich. Steigende Anforderungen, unsichere Arbeitsverhältnisse und schnellere Kommunikation setzen Arbeitnehmer immer mehr unter Druck. Die elektronische Erreichbarkeit über E-Mail, Skype, Smartphone und Blackberry macht auch vor dem Privatleben nicht mehr Halt und hat sich für viele zu einer Falle entwickelt. Immerhin jeder fünfte Berufstätige geht einer Befragung zufolge kurz vor dem Schlafengehen einer beruflichen Beschäftigung nach, wie sie zum Beispiel das Abrufen dienstlicher E-Mails darstellt. Natürlich hängt es vom Einzelnen ab, wie er seine Erreichbarkeit und den Umgang mit elektronischen Medien und sozialen Netzwerken gestaltet- insgesamt wird allerdings öfter als früher von Arbeitnehmern erwartet, dass sie auch privat erreichbar sind. Umgekehrt wird dafür ein Teil der Arbeitszeit für Facebook und private Mails verwendet. Rund zweieinhalb Stunden pro Woche gehen so verloren.

Entspannung wird schwieriger

Die dauernde Erreichbarkeit und der ständige Informationsaustausch im Privat- und Berufsleben machen es laut Experten für Menschen schwieriger, wirkliche Entspannung und Abstand zu finden. Der technische Fortschritt ist also für die steigende Zahl von Krankschreibungen wegen Burn-Out und anderen erschöpfungsbedingten Krankheiten mitverantwortlich. Dazu entstehen auch neue Krankheiten, wie zum Beispiel die Nomophobie. Dabei handelt es sich um die pathologische Angst davor, nicht per Mobiltelefon erreicht werden zu können, oder kein ausreichendes Netz zu haben. Vor allem junge Menschen überprüfen ihre Mobiltelefone und Smartphones deshalb bis zu über dreißig Mal am Tag. Natürlich sind nicht nur die modernen Kommunikationsmittel und technischen Errungenschaften für die Situation verantwortlich zu machen. Doch gerade in einem Kontext von wachsendem Druck aus wirtschaftlichen Gründen, Reizüberflutung und zunehmender Vereinsamung abseits der sozialen Netzwerke im Internet, entfalten sie ihre besonders negative, stressfördernde Wirkung.

Maßnahmen gegen Stress

Bei vielen Firmen wird mittlerweile auf Stressprävention gesetzt, um teuren Ausfällen und Krankschreibungen vorzubeugen. Ein Beispiel dafür liefert der deutsche Autohersteller Volkswagen: eine halbe Stunde nach Feierabend werden keine Mails mehr an Mitarbeiter versandt, die im Besitz eines Firmen-Blackberrys sind. Erst dreißig Minuten vor Beginn des nächsten Arbeitstages wird die Sperre aufgehoben. Auf diese Weise wird versucht, die Mitarbeiter vor Stress durch Dauererreichbarkeit und seinen psychischen Folgen zu schützen. Bei Initiativen wie der von Volkswagen handelt es sich um freiwillige Maßnahmen der Firmen, da es keine staatlichen Vorsorge-Programme gegen Arbeitsüberlastung gibt. Allerdings sind auch diese nicht allzu häufig. Laut einer Studie der „Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz“ setzen nur 15 % aller deutschen Unternehmen auf gezielte Maßnahmen der Stressprävention- im Vergleich zum deutlich besseren europäischen Durchschnitt von 26%. Aufgrund der hohen Kosten, die psychische Erkrankungen verursachen, wären weitere Maßnahmen und Vorsorgeprogramme nicht nur im Sinne der Firmen, sondern auch im staatlichen Interesse.

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Wichtige Faktoren für ein gesundes Leben

„Mens sana in corpore sano“: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Dieses Zitat des römischen Dichters Juvenal ist mittlerweile zu einer gängigen Redewendung geworden. Auf den Gebieten Forschung und Medizin wurden in den letzten Jahrzehnten sehr große Fortschritte gemacht und auch beim Thema Ernährung hat bei der Bevölkerung ein Umdenken stattgefunden.

Wichtige Faktoren für ein gesundes LebenEs gibt viele Faktoren, die entscheidend für die geistige und körperliche Gesundheit sind, einige können positiv beeinflusst werden, auf andere wiederum hat der Mensch nur bedingt oder gar keine Einflussmöglichkeiten. Daher ist es wichtig die Wichtigsten zu kennen, um Körper und Geist möglichst bis ins hohe Alter gesund und fit zu erhalten.

Beeinflussbare Faktoren zum Gesunderhalten des Körpers sind die Wahl einer ausgewogenen Ernährung und das regelmäßige Betreiben von Sport. Wenig Bewegung und zu viel und zu fettreiche Nahrung führt zu Übergewicht und Herzkreislauferkrankungen. Auch die Stoffwechselerkrankung Diabetes ist häufig Folge von zu starkem Übergewicht. Vor ca. einem Jahrzehnt gab es gesunde Lebensmittel aus biologischem Anbau nur in wenigen, meist kleinen Läden. Mittlerweile haben sich Erzeuger, Industrie und Handel auf den wachsenden Bedarf eingestellt und eine breit gefächerte Palette gesunder Produkte aus biologischem Anbau gibt es jetzt in jedem Supermarkt. Auch die Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung sind vielfältig. Sport soll Spaß machen und keine Qual sein. Wer sich dazu zwingen muss, gibt meist schnell wieder auf, daher sollte man sich eine Sportart suchen die auf Dauer motiviert und Spaß macht. Neben der gesunden Ernährung und dem Sport ist das richtige Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit ein weiterer wichtiger Faktor für ein gesundes Leben. Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt sind gestiegen und besonders für Gruppen wie berufstätige Mütter ist hier die Gefahr besonders groß, in dauerhafte Stresssituationen zu geraten. Auch wenn vieles sich nicht vermeiden lässt, sollte hier auf Anzeichen von dauerhafter Erschöpfung besonders geachtet werden. Das Ignorieren von Warnsignalen über einen längeren Zeitraum kann zu ernsthaften, teilweise sogar lebensbedrohlichen, Erkrankungen führen. Dauerhaft zu wenig Schlaf ist ein weiterer Faktor, der sich negativ auf den Gesundheitszustand auswirken kann.

Neben den wichtigen Punkten zur körperlichen Gesunderhaltung sollten auch die geistig-seelischen Aspekte nicht vernachlässigt werden. Menschen brauchen andere Menschen. Ein stabiles soziales Umfeld ist sehr wichtig damit Körper und Geist im Einklang bleiben. Eine glückliche Partnerschaft und das Pflegen guter Freundschaften tragen wesentlich dazu bei ein gesünderes Leben zu führen. Auch Anerkennung und Bestätigung im Beruf und auch privat sind sehr wichtig für die Zufriedenheit. Zu den seelisch-geistigen Faktoren, die die Gesundheit eines Menschen beeinflussen können, zählen auch die Punkte Freiheit und Sicherheit. Unter Freiheit und Sicherheit versteht man hier nicht nur die politischen Verhältnisse des Landes, in dem man lebt, auch wirtschaftliche Faktoren spielen hier eine große Rolle. Erwiesenermaßen krankmachend können hier Punkte wie Armut oder Obdachlosigkeit sein. Das Gefühl nicht sicher zu sein kann dauerhafte Stresszustände auslösen, man ist permanent angespannt und der Körper reagiert darauf z.B. mit Erschöpfungszuständen oder Depressionen. Auch Möglichkeiten zur freien Entfaltung der Persönlichkeit, wie freie Berufswahl oder das Ausleben von Kreativität, sind wichtige Faktoren die dazu beitragen geistig fit und gesund zu bleiben.

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Kindesentwicklung: So kann man unterstützen

Eltern wollen in der Regel die natürliche Entwicklung ihres kleinen Schützlings optimal unterstützen und ihm genau diejenigen Hilfestellungen an die Hand geben, die sie in ihrer jeweiligen Entwicklungsphase gerade brauchen. Dazu ist es unerlässlich, sich zu informieren und ein paar Fakten über die Entwicklungsabläufe von Kleinkindern zu kennen.

Kindesentwicklung: So kann man unterstützenEiner der großen Meilensteine in der Kindesentwicklung der ersten Jahre ist das Laufenlernen. Ob alleine oder mit dem Lauflernwagen – das Stehen und Umhergehen auf den eigenen Beinen sowie die aufrechte Position eröffnen dem Kind ein ganz neues Betätigungsfeld und verschaffen ihm ein gesteigertes Selbstbewusstsein. Dem Laufen geht eine Zeit voraus, in das Baby immer besser lernt, seine Bewegungen zu koordinieren. Auch eine erhebliche Zunahme der Kraft ist zu beobachten. Zuerst beginnt das Kind zu sitzen, zu krabbeln und sich von einer Seite auf die andere zu rollen. Und eines Tage beginnt es dann ganz von alleine, sich an Gegenständen hochzuziehen und auszuprobieren, wie die Welt auf zwei Beinen aussieht. Von nun an ist das Laufen- Lernen in der Regel nicht mehr aufzuhalten. Dabei ist aber die richtige Unterstützung durch eine Vertrauensperson wie die Mutter unerlässlich, eventuell auch ein Lauflernwagen. Um die Welt zu erobern und ein Leben in größerer Unabhängigkeit zu beginnen, bedarf das Kleinkind zuerst noch der Hilfe und Stütze von Mutter oder Vater. Die Unsicherheit der allerersten Schritte beunruhigt erheblich weniger, wenn man sich danach in die offenen Arme eines liebevollen Erwachsenen fallen lassen kann. Wer sein Baby noch weiter unterstützen möchte, kann sich auch einen Lauflernwagen zulegen, der zusätzlichen Halt vermittelt und es erleichtert, die Balance zu halten. Solche Lauflernwagen gibt es in verschiedenen Ausgestaltungen und Materialien.

Das Zeitfenster, in dem die Kleinen ihre ersten Schritte tun, befindet sich etwa zwischen dem 9. und dem 12. Monat. Im Alter von 14 oder 15 Monaten können die meisten Kinder schon recht gut alleine gehen, und bereits mit 13 Monaten laufen immerhin schon drei Viertel aller Kinder ganz alleine- wenn auch noch etwas unsicher. Jedoch sollten sich Eltern keine Sorgen machen, wenn ihr Kind auch mit 15 Monaten noch keine Anstalten macht, sich alleine auf den Weg zu machen. Denn wie immer ist auch die Entwicklung des Laufens höchst individuell und hält sich nicht an starre Regeln. Man sollte seinem Schützling daher genügend Zeit lassen und bloß keinen Druck aufbauen- eines Tages wird ihn die Neugier packen, und dann gibt es kein Halten mehr. Ist es dann so weit, hilft ein Lauflernwagen beim Übergang in diese neue „Welt“.

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Erste Hilfe bei Kindern

Die meisten kleinen Kinder verunglücken nicht im Straßenverkehr sondern im Haushalt. Wenn man nun weiß, was man tun sollte, um erste Hilfe zu leisten, kann man auch das Kind wieder schnell beruhigen.

Erste Hilfe bei KindernKleine Wunden

Am häufigsten sind hier bestimmt kleinere Wunden zu nennen, die tobende Kinder häufig bekommen können. So sollten kleinere Schnittwunden erst einmal ausbluten, bevor man sie versorgt. Denn dadurch können die Bakterien nicht in den Blutkreislauf des Kindes gelangen. Danach kann nach Bedarf ein Desinfektionsmittel aufgesprüht werden und sodann wird der Schnitt mit einem Pflaster versorgt.

Spezielle Wundreinigungstücher aus der Apotheke helfen bei kleineren Schürfwunden. Diese sollten in keiner Hausapotheke fehlen, wenn man kleine Kinder hat. Denn durch einen kleinen Sturz kann es auch schon wieder passiert sein, dass das Kind eine neue Schürfwunde hat. Bei Bedarf wird auch hier nach der Reinigung ein Desinfektionsmittel aufgesprüht und danach die Wunde keimfrei mit einem Gel- oder Silberpflaster zur schnellen Heilung abgedeckt.

Prellungen

Wichtig ist auch, dass man immer einen Kältepack aus der Apotheke im Eisfach bereit hält. Denn schnell hat ein Kind mal eine Prellung oder Verstauchung. Damit der folgende Bluterguss sodann nicht zu groß wird, sollte die betroffene Stelle sofort gekühlt werden und die betroffenen Gliedmaßen sollten hoch gelagert und ruhig gestellt werden. Bei heftigen Schmerzen muss das Kind einem Arzt vorgestellt werden, damit dieser durch Röntgenaufnahmen schlimmere Verletzungen ausschließen kann.

Verbrennungen

In der Küche passiert es leider häufig, dass Kinder sich verbrennen oder verbrühen. Denn wenn die Kleinen gerade anfangen zu laufen, ziehen sie sich überall vom Boden hoch und können hier auch mal ein Tischtuch mit einer heißen Tasse zu sich herunterziehen. Hier sollte man die betroffene Stelle schnell für mindestens 10 Minuten unter laufendes, kaltes Wasser halten. Bilden sich Brandblasen, sollte man mit dem Kind sodann einen Arzt aufsuchen. Auf keinen Fall die verletzte Stelle mit Mehl oder Puder bestäuben oder mit Öl einreiben. Ist die Stelle nur gerötet, kann man vorsichtig eine Wundsalbe auftragen und mit einem sauberen Verband verbinden.

Vergiftung

Schnell muss es auch gehen, wenn sich das Kind vergiftet hat, da es Giftpflanzen, Arznei- oder Putzmittel geschluckt hat. Bevor man bei der Giftberatungsstelle anruft sollte man herausfinden, mit was sich das Kind vergiftet hat und wie viel es von der entsprechenden Substanz genommen hat. Die Beratungsstelle kann sodann besser darüber Auskunft geben, mit welchen Gegenmitteln wie zum Beispiel medizinische Kohle, kohlensäurefreies Wasser oder Entschäumer man der Vergiftung nun entgegenwirken kann. Gleichzeitig sollte man hier aber auch unbedingt den Notarzt rufen.

Kopf

Stürzt das Kind beim Spielen auf den Kopf, muss man nicht gleich in Panik geraten. Denn die meisten Stürze ziehen keine Verletzung nach sich. Allerdings sollte man das Kind die nächsten Stunden beobachten. Wirkt es müde oder abwesend, hat es einen torkelnden Gang oder kann sich nicht mehr richtig äußern, oder muss das Kind plötzlich stark erbrechen und klagt über starke Kopfschmerzen, sollte man ins Krankenhaus fahren und abklären lassen, dass das Kind keine inneren Verletzungen im Kopf hat.

Bei allen Verletzungen jedoch gilt, dass die helfende Person auf jeden Fall ruhig bleibt und das verletzte Kind nicht unnötig aufregt.

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