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Es gibt vier Arten von Inkontinenz (unfreiwilliger Harnverlust), unter denen die Betroffen aber fast immer leiden:



  • Belastungsinkontinenz
  • Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz)
  • Überlaufinkontinenz
  • Reflexinkontinenz

 

Inkontinenzartikel: Immer noch TabuthemaFür jede dieser Arten gibt es aber auch die entsprechenden Inkontinenzartikel, die eine große Hilfe für die Patienten darstellen, aber immer noch zu selten benutzt werden, weil Inkontinenz leider noch immer ein Tabuthema ist.

Welche Gründe gibt es für Inkontinenz?

Im Normalfall speichert die Blase den Urin über einen langen Zeitraum hinweg, indem der ­Detrusor (Blasenmuskel) und das Bindegewebe entspannt und der Sphinkter (Schließmuskel) angespannt sind. Geht der Mensch dann zum gewünschten Zeitpunkt zur Toilette, um die Blase zu entleeren, zieht sich der Detrusor zusammen und sowohl der Sphinkter, wie auch die gesamte Beckenbodenmuskulatur erschlafft. Der Urin fließt ab! Damit dieser Vorgang auch reibungslos funktionieren kann, spielen bestimmte Zentren im Gehirn und dem Rückenmark, so wie Muskeln und Nerven perfekt zusammen.

Kommt es nur in einem dieser Gebiete zur kleinsten Störung, kann dies zu einer schwachen, mittleren oder sogar starken Inkontinenz führen.

Die einzelnen Inkontinenzarten und die dazu passenden Inkontinenzartikel!

Eine Belastungsinkontinenz tritt meist dann auf, wenn der Beckenboden geschwächt ist. Von dieser Art der Inkontinenz sind wesentlich häufiger Frauen als Männer betroffen, da sie bekanntermaßen ein breiteres Becken und im Gegensatz zu Männern eine schwächere Beckenbodenmuskulatur haben. Hier helfen Vorlagen, Einlagen und Tropfenfänger, die es je nach Schwere der Inkontinenz, in verschiedenen Größen und Saugstärken gibt.

Die Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz) kann immer dann auftreten, wenn Nervenschäden oder -reizungen, neurologische Erkrankungen, unbehandelter Diabetes mellitus, Blasensteine oder Harnwegsinfekte etc. vorliegen. Dann kommt es zu plötzlichem Harndrang, der meist nicht zu unterdrücken ist und in der Folge zu unfreiwilligem Harnabgang. Hier sind die besten Hilfsmittel sogenannte Inkontinenztrainer oder auch Inkontinenzslips, die genau wie jede andere Unterwäsche an- und ausgezogen werden können. Diese Inkontinenzartikel helfen aber auch bei Überlaufinkontinenz und Reflexinkontinenz überaus gut.

Für wen die Vorstellung, Inkontinenzartikel in einem Geschäft zu kaufen, eine zu große Hemmschwelle darstellt, kann sie auch von Zuhause aus und völlig anonym im Internet bestellen. Dies ist ganz einfach und die Artikel werden schnell bis an die eigene Haustür geliefert. Da Inkontinenz auch heute noch für viele Menschen ein Tabuthema darstellt, haben viele Betroffene bisher aus Scham auf die Verwendung von Inkontinenzartikeln verzichtet. Da diese Artikel nun aber auch online erhältlich sind, fällt die Scham weg und niemand muss sich mehr verstecken!

Bild © DOC RABE Media – Fotolia.com




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