Die heimtückische Borreliose

Borreliose ZeckeDurch eine ständig fortschreitende Verbreitung von verseuchten Zecken bis in die Städte hinein gerät die Borreliose immer mehr ins Licht der Öffentlichkeit.

Noch bis vor wenigen Jahren wusste kaum ein medizinischer Laie etwas mit der Bezeichnung Borreliose anzufangen. In letzter Zeit hat sie sich zu Recht zu einem Schreckgespenst entwickelt. Zecken sind in der Lage, zwei Krankheiten auf den Menschen zu übertragen. Eine davon ist die Frühsommermeningitis, kurz FSME genannt. Dagegen kann man sich mit einer Impfung schützen, die von vielen Krankenkassen inzwischen auch gezahlt wird.

Gegen die Borreliose jedoch gibt es bisher kein wirksames Mittel. Wer von einer Zecke gebissen wird, sollte sehr aufmerksam sein. Entsteht um den Stich eine Rötung und fühlt man sich angegriffen und grippig, sollte man schleunigst einen Arzt aufsuchen, der einem im Normalfall sofort ein Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline oder Gyrasehemmer verabreichen wird.

Bleibt ein Zeckenstich unbemerkt und die Infektion wird nicht im Anfangsstadium effektiv behandelt, kann es zu schwerwiegenden Spätfolgen kommen. Problematisch ist in dem Zusammenhang vor allem, dass das Beschwerdebild sehr unterschiedlich sein kann und viele Mediziner die zugrunde liegenden Erkrankungen gar nicht erkennen, sondern ziemlich erfolglos den einzelnen Symptomen zu Leibe rücken.

Der Nachweis im Labor ist sehr schwierig und die meisten Untersuchungen beziehen nur wenige der inzwischen mehrere Dutzend umfassenden Erreger mit ein. Einen Anhaltspunkt kann eine Untersuchung des Nervenwassers aus dem Rückenmark geben. Dort müssen sich aber nicht zwangsläufig Hinweise ergeben, wie neueste Forschungen zur Borreliose leider belegen.

Die Spätfolgen einer gar nicht oder unzureichend behandelten Zeckeninfektion können von Schäden an den Gelenken bis hin zu Schäden im Hirn reichen. Patienten mit den charakteristischen diffus wechselnden Schmerzen werden häufig sogar von den behandelnden Ärzten als Simulanten und Hypochonder abgestempelt, weil die Laboruntersuchungen kein Ergebnis brachten.

Ein weiteres großes Problem ist es für die Betroffenen, dass es nur wenige Infektionsspezialisten gibt, die sich damit auskennen und die auch den Mut haben, die notwendige Langzeitbehandlung mit Antibiotika bei den Krankenkassen und den Kassenärztlichen Vereinigungen durchzuboxen. Sie werden oft verweigert, obwohl neueste Forschungen deren Notwendigkeit eindrucksvoll bewiesen haben.

Bild © Twilight_Art_Pictures – Fotolia.com

Ein Gedanke zu “Die heimtückische Borreliose

  1. Information:

    „Die FSME Impfung ist eine Impfung mit erheblichen Nebenwirkungen . Häufig wird von neurologischen Erkrankungen nach der FSME Impfung berichtet.
    In vielen Ländern wurden FSME Impfungen aufgrund schwerer Komplikationen zurückgenommen und mittlerweile wieder durch neue Impfstoffe ersetzt, deren Unbedenklichkeit noch nicht ausreichend geprüft worden ist. Langzeitstudien zu diesen Impfstoffen fehlen völlig. …“

    Quelle:
    http://www.impfschaden.info

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.