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Egal, ob in der Schule, während des Studiums oder bei der Arbeit – jeder muss in seinem Leben Vorträge vor einem Publikum halten. Damit dabei nichts schief läuft und Sie kontinuierlich überzeugend wirken, müssen nur ein paar Tipps beachtet werden.



Eine Präsentation richtig haltenDa Präsentationen inzwischen zum Alltag gehören, kann man sich im Internet alle möglichen Utensilien dafür bestellen. Zum Beispiel gibt es unter www.aldisplays.de Banner, die in verschiedenen Firmen als Eyecatcher eingesetzt werden. Für Anfänger ist es jedoch gar nicht so einfach, einen soliden Vortrag zu halten.

Was bedeutet “referieren”?

Eine Sachlage zu präsentieren bedeutet im Endeffekt nichts anderes als Informationen gezielt zu vermitteln. Um das zu schaffen, muss man sich seiner Stärken und auch Schwächen bewusst sein. Wirken Sie nicht glaubwürdig, wird das von Ihnen vermittelte Wissen nicht wahrgenommen. Wirken Sie zu arrogant und selbstsicher, so stoßen sie leicht auf die Antipathie der Zuhörer. Im Grunde muss der Teilnehmer nur neugierig gemacht und zu mitdenken animiert werden. Prinzipiell sollte man beachten, dass die Wahrnehmungskapazität der Zuhörer nicht endlos ist. Um diese möglichst optimal auszuschöpfen, bedarf es vielerlei Faktoren. Hierzu zählen unter anderem auch angenehme äußere Rahmenbedingungen wie die Sitzordnung, Lichtverhältnisse, Witterungsbedingungen und Tageszeiten. Ist das Publikum eher demotiviert, sollte man es zu Beginn mit einem Witz einbeziehen und besser stimmen.

Leitfaden und Redefluss

Um nicht gleich zu Anfang durcheinander zu kommen, sollte sich jeder vor dem Vortrag einen klar definierten Leitfaden zurechtlegen. Diese Struktur hilft auch dem Zuhörer und sieht im Regelfall etwa so aus:

  • kurze Begrüßung und Vorstellung
  • Thema und Grund der Präsentation
  • Ablaufplan beziehungsweise Gliederung

Erst nachdem man diese drei Punkte abgehandelt hat, kann mit dem richtigen Inhalt begonnen werden. Dabei ist es wichtig, das Gesagte nicht einfach nur vorzulesen. Um das zu umgehen, sollten vorher nur einzelne, kurze Stichpunkte vermerkt werden. Freie Reden wirken nämlich immer kompetenter, natürlicher und unterhaltsamer. Einen zu langen Vortrag gilt es ebenfalls zu vermeiden, denn die menschliche Wahrnehmung ist anstrengend. Deshalb haben Individuen nur begrenzte Aufnahmekapazitäten, sodass es sowohl in der Schule als auch bei Theaterstücken und Filmen Pausen und Unterbrechungen zur Erholung gibt. Fassen Sie sich also kurz – zu lange Ausschweifungen werden sowieso meist ignoriert.

Visualisierung

Da ein Bild oft mehr als tausend Worte sagt, sollte man vermehrt mit grafischen Darstellungen arbeiten. Die Bilder unterstützen nicht nur das Gesagte, sie ziehen auch mehr Aufmerksamkeit auf sich und bleiben länger im Gedächtnis. Zahlen, Daten und Fakten können deshalb durch Visualisierungen besser verdeutlicht und vermittelt werden. Außerdem wirken sie sich positiv auf die Gesamtästhetik der Präsentation aus.

Bild © Dmitry Vereshchagin – Fotolia.com



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