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Unterwegs sein auf dem Brett, welches die Welt bedeutet. Was nach Sinnentstellung und falschem Ausdruck klingt, ist für Longboarder auf der ganzen Welt das Credo ihres Tuns. In ganz Deutschland fahren, rollen und skaten begeisterte Anhänger auf der Langbrettvariante des Skateboards umher. Und wie auch das Skateboarding in den Neunzigern erlebt das Longboarding heutzutage einen Hype.



Ein Trend 'fährt' umher: Das LongboardWas ist ein Longboard?

Genauer betrachtet gibt es unterschiedliche Arten von Longboards. Surfer reiten heutzutage mit einem Longboard über die Wellen und auch Snowboarder durchpflügen den Tiefschnee mit einem Longboard. Die Straßenvariante des langen Bretts ist eigentlich ein spezielles Skateboard. Es ist in der Regel zwischen 90 und 150 cm lang und hat auch einen deutlich größeren Achsenabstand, die sogenannte ‘wheelbase’, als das normale Skateboard. Auch die Räder, im Fachjargon ‘wheels’ genannt, unterscheiden sich von denen des bekannten Skateboards. Sie sind größer und bestehen aus weicherem Material. Dadurch kann man mit einem Longboard auf vielen verschiedenen Untergründen fahren.

Woher kommt das Longboard?

Ebenso wie auch das Skateboarding und Snowboarding finden sich die Wurzeln des Longboardings im Surfen. Dies ist auch der Grund, warum das Longboard in seinem Aussehen dem Surfbrett ähnelt. In den sechziger Jahren kamen Surfer auf die Idee, Rollen unter ihre Bretter zu montieren, um auch auf der Straße den Spaß am Surfen zu erleben: Das Longboarding war geboren. In den siebziger und achtziger Jahren geriet Longboarding aufgrund der beginnenden Popularität des Skateboardens fast in Vergessenheit. Es fristete dann ein Nischendasein (Downhillskaten, Slalomskaten, Freestyleskaten) ehe es im neuen Jahrtausend wiederentdeckt wurde.

Variationen und Freestyle

Mit einem Longboard ist man vor allem schnell unterwegs. Die breiteren wheels zusammen mit der langen wheelbase ermöglichen eine verbesserte Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Die vier bekanntesten Fahrtechniken sind ‘Downhill’, ‘Carven’, ‘Sliden’ und ‘Dancing’.

Beim Downhill oder auch Speedboarden werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometer pro Stunde erreicht. Speedboarder fahren deshalb mit besonderen Longboards, sogenannten Downhillboards, die Straße herunter. Beim Sliden ‘schlittert’ der Longboarder quasi über die Straße. Zu diesem Zweck vollführt er kontrollierte Rutsch- und Lenkbewegungen mit dem Brett aus, um so auf dem Untergrund zu sliden. Mit der Carving-Technik versucht der Fahrer die Geschwindigkeit beim Longboarden zu kontrollieren. Dies geschieht durch enge Kurven, sogenannte ‘Turns’, die er während des Rides auf der Straße fährt. Beim Dancing wird nacheinander eine Vielzahl drehender Bewegungen auf dem fahrenden Board ausgeführt. Da dies einem Tanz ähnelt, wurde dieser Art des Longboardings der Name Dancing gegeben.

Bild © knipsit – Fotolia.com



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