Der Ausfall von Klimaanlagen in mehreren ICE-Zügen in den letzten Wochen könnte die Deutsche Bahn nun teuer zu stehen kommen. Bisher will die Bahn die betroffenen Fahrgäste mit bis zu 150% des Fahrpreises mit Reisegutscheinen entschädigen. Verbraucherschützer fordern zur Entschädigung jedoch ein Schmerzensgeld von mindestens 300 Euro. Julia Klöckner, parlamentarische Staatssekretärin im Verbraucherschutzministerium, forderte die Deutsche Bahn auf, auf den ICE-Zuschlag zu verzichten, solange die Züge Probleme mit den Klimaanlagen haben.
44 Züge der älteren ICE-2-Klasse hatten Probleme mit der Klimaanlage, die nur bis 32 Grad Celcius ausgelegt sind. Deshalb seien diese teilweise oder auch komplett ausgefallen. Einige Waggons mussten geräumt werden, da einige Fahrgäste kollabierten und später medizinisch versorgt werden mussten.
Links zum Thema:
Hitze in der Bahn: Saunafahrten zukünftig erst ab 45 Grad (www.ftd.de)
Deutsche Bahn: Mehr Entschädigung gefordert – Chef räumt Fehler ein (www.handelszeitung.ch)
Deutsche Bahn: Streit um Entschädigungen für Hitze-Opfer (www.zeit.de)
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