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Vulkanausbruch auf Island Aschewolke behindert weiterhin Flugverkehr in EuropaDrei Wochen nach Beginn der Eruptionen des isländischen Gletschervulkan Eyjafjallajökull behindert weiterhin die Aschewolke den Flugverkehr in Europa. Da der Vulkan immernoch aktiv ist und ununterbrochen Asche in die Luft schleudert, wurde am Wochenende in vielen europäischen Ländern wieder der Luftraum gesperrt. Besonders betroffen sind die Lufträume über Spanien und Portugal, aber auch im Süden Deutschlands wurden wieder einige Flughäfen gesperrt. Während sich die Lage am Münchener Flughafen heute wieder weitestgehend normalisiert und 95 Prozent der geplanten Flüge stattfinden sollen, sind sieben Flughäfen im Süden Spaniens und auf den Kanarischen Inseln weiterhin gesperrt.

Erneut kritisieren Fluggesellschaften das Flugverbot. Denn erneut stützen sich die verantwortlichen Stellen auf eine Computersimulation und nicht auf aktuelle Messungen. Die Schweiz beispielsweise hatte eigene Messungen durchgeführt, keine konkreten Hinweise auf eine Gefährdung finden können und einen normalen Flugverkehr zugelassen.

Links zum Thema:

Aschewolke über München: Flughafen kehrt zum Normalzustand zurück (www.stern.de)

Aschewolke aus Island: Einige Flugäfen in Spanien wieder dicht (www.welt.de)

Flugverbote: Flugverkehr normalisiert sich (www.zeit.de)

Bild © Fredy Thürig – Fotolia.com


2 Kommentare

  1. kingluui sagt:

    Ich finde es absolut übertrieben immer diese frühen Flugverbote zu verhängen. Ich bin zwar auch ein Freund von Safety First, aber wenn Ausläufer eines Sandsturms, von der Sahara Richtung kanarische Inseln unterwegs sind, und die sind von der Konsistens her sicher viel gefährlicher, kräht da auch kein Hahn nach.

  2. Manfred sagt:

    Vulkanasche und Sand sind unterschiedliche Elemente bzw. Mischungen, mit völlig anderen Schmelzpunkten. Die große Gefahr bei Vulkanasche ist der Schmelzpunkt der soweit ich weis bei ungefähr 1500° liegt. In den Triebwerken die bis zu 1800° heiß werden können, kann es zur Schmelze und Verklebung mit den Triebwerksschaufeln kommen. Die Folge ist ein Ausfall der Düse.

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