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Staatshilfen für Griechenland Situation verschärft sichDie Situation der griechischen Staatsfinanzen verschärft sich und deshalb bittet Griechenland die Europäische Union und den Internationalen Währungsfonds um Staatshilfen. Auf Griechenland lasten Schulden im Gesamtwert von rund 300 Milliarden Euro und davon werden am 19. Mai 8,5 Milliarden fällig. Um eine Unterstützung zu bekommen müssen die Griechen aber gewisse Auflagen vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) erfüllen. Griechenland muss seine Staatsfinanzen sanieren, dies soll durch ein 3-jähriges Wirtschafts- und Sparprogramm erreicht werden.

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet betonte außerdem, dass die aktuelle Situation der Griechen und auch anderer Länder, wie Spanien und Portugal, zeigt, dass der Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU überprüft und um weitere Kontrollmechanismen erweitert werden muss. Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit einiger europäischer Länder durch die Ratingagentur Standard&Poors hatte die ohnehin angespannte Situation an den Finanzmärkten weiter verschärft und die Aktienmärkte und den Euro unter Druck gebracht.

Links zum Thema:

Die Zeit drängt: Der Fahrplan zur Rettung Athens (www.n-tv.de)

Griechenland: EZB-Präsident fordert von Deutschland Führungsrolle (www.focus.de)

Machtvolle Institute: Wut auf Ratingagenturen steigt (www.ftd.de)

Bild © moonrun – Fotolia.com


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