Nach dem Ausbruch des Vulkan Eyjafjallajökull auf Island behindert weiterhin die entstandene Aschewolke den Flugverkehr über Europa. Bereits seit mehreren Tagen gibt es ununterbrochen Eruptionen, durch die Unmengen an Rauch und Asche in die Atmosphäre befördert werden. Experten bestätigen, dass der Vulkan weiterhin aktiv ist und es keine Anzeichen für eine Beruhigung gibt. Nach Ansicht von Meteorologen, könnte gerade jetzt ein sogenanntes “Islandtief” Abhilfe schaffen, denn ein starker Westwind und Regen könnte den Himmel von der Aschewolke befreien.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hatte den Luftraum über Deutschland gesperrt und dieses Flugverbot vorerst bis zum heutigen Montag um 20 Uhr verlängert. Viele Fluglinien kritisieren dieses Flugverbot, denn die Sperrung des Luftraums wurde nur auf Grundlage von Computersimulationen veranlasst. Die Fluglinien hingegen fordern Testflüge um die Auswirkungen der Vulkanasche direkt zu überprüfen. Die kurzzeitige Lockerung des Flugverbot am gestrigen Sonntag nutzen einige Fluggesellschaften um Testflüge durchzuführen und konnten keine Beeinträchtigungen feststellen.
Links zum Thema:
Vulkanausbruch auf Island: Die Asche vom Himmel putzen (www.sueddeutsche.de)
Vulkanausbruch auf Island: Forscher sagt baldiges Ende der Eruption voraus (www.spiegel.de)
Luftfahrt: Deutsche Flughäfen bis 20 Uhr dicht (www.focus.de)
Bild © Fredy Thürig – Fotolia.com
Das Verhalten der Flugzeugmanager wird in meinen Augen immer verantwortungsloser. Gerade lese in Spiegel online den Artikel “Luftfahrtverband wütet gegen Europas Regierungen”. Ist es denn wirklich so weit, dass das Geld alles bestimmt. Was macht es denn aus, dann die Leute lieber einen Tag später heimfliegen. Die Flugzeugmanager verdienen doch genug Geld. Das wird immer bedenklicher.