Mobilfunkfrequenzen: Versteigerung der Frequenzen für den neuen LTE Standard
13. Apr. 2010 | von CH | Kategorie: News
Seit gestern versteigert die Bundesnetzagentur in Mainz neue Frequenzbereiche für Mobilfunkanbieter. Mit dabei in der Bieterrunde sind T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Eine Erweiterung des Frequenzspektrum ist bitter nötig, denn die mobile Datenübertragung ist dank iPhone, Blackberry und Co. in den letzten Jahren rasant angestiegen. Gerade für E-Plus ist ein Zuschlag für die Frequenzen wichtig, denn unter schlechter Netzqualität leiden besonders E-Plus-Kunden. Aber auch O2 steht mit dem Rücken zur Wand und Experten erwarten ein Bietergefecht zwischen E-Plus und O2, wobei der Verlierer sich wohl aus dem deutschen Mobilfunkmarkt zurückziehen wird bzw. muss.
Großes Augenmerk wird bei der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen auf den Frequenzbereich um 800 Megahertz gelegt, denn dieser ermöglicht den neuen LTE-Standard (Long Term Evolution). LTE gilt als Nachfolger des UMTS-Standard und ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit. Somit könnte diese Technologie sogar dem Festentzgeschäft der Anbieter Konkurrenz machen, denn diese Werte werden selbst im Festnetzbereich selten erreicht.
Bild © Kai Bankett – Fotolia.com
Links zum Thema:
Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen: Showdown ums mobile Internet (www.stern.de)
Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen: Frequenzauktion nimmt Fahrt auf (www.ftd.de)
Mobilfunkfrequenzen: Deutschland wird aufgeteilt (www.tagesspiegel.de)
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