Sieben Jahre nach Einführung der Agenda 2010 distanziert sich nun die SPD von der Reform und verabschiedet eine Korrektur der Hartz-Reformen. Die SPD verspricht sich dadurch 2 Monate vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen mehr Rückhalt bei den Wählern. Wichtigster Eckpunkt der Korrekturen ist eine 12 Monate verlängerte Zahlung von Arbeitlosengeld 1, sollten sich die Erwerbslosen beruflich weiterqualifizieren.
Damit könnten Arbeitslose ab einem Alter von 58 Jahren sogar mit einen Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 über die Dauer von 36 Monaten rechnen, da diese bisher schon 24 Monate Anspruch haben. Weiterhin schlägt die SPD vor auf die Vermögensprüfung bei Hartz IV Beziehern zu verzichten, damit diese nicht mehr ihre Ersparnisse bis zu einem Freibetrag aufzehren müssen.
Links zum Thema:
Sozialpolitik: Die SPD beerdigt ihre Hartz-IV-Politik (www.welt.de)
SPD und Hartz IV: Vorwärts zurück (www.faz.net)
Arbeit: SPD-Spitze für Korrekturen an Hartz-Reformen (www.focus.de)
